Forschungsstand und Forschungsfragen

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Leitend für die Forschungsfragen der Evaluation in der Studie SICHERHEIT war der Forschungsstand im Jahr 2014. Dieser zeigt, dass im Hinblick auf die Wirkungen assistiver Technologien auf die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen gravierende Forschungslücken bestehen. Trotz des Vorliegens erster Erkenntnisse müssen diese angesichts methodischer Probleme mit Vorsicht interpretiert werden. So basieren die Ergebnisse quantitativer Studien meist auf Querschnittserhebungen mit kleinen Stichproben ohne Kontrollgruppendesign.

Die Ergebnisse qualitativer (Einzelfall-)Studien sind wiederum auf Grund der Besonderheiten ihrer Samples nicht generalisierbar. Zudem fehlt es an Forschung mit unmittelbarer Einbeziehung von Menschen mit Demenz – nicht nur in das Untersuchungsdesign, sondern auch als befragte Personen. Während die bisher durchgeführten Studien ihren Fokus auf die Belastung naher Angehöriger legen und deren Auskünfte ebenfalls zur Einschätzung der Wirkungen assistiver Technologien auf Menschen mit Demenz heranziehen, besteht Bedarf hinsichtlich der Erforschung der Wirkungen des Einsatzes neuer Technologien aus der Sicht der Betroffenen selbst.

Trotz der dargestellten Limitierungen weisen die Erkenntnisse bisheriger Studien darauf hin, dass der Einsatz assistiver Technologien positive Effekte auf die Lebensqualität von Menschen mit Demenz, ihre selbstständige Lebensführung sowie einen längeren Verbleib in der eigenen Häuslichkeit – trotz Pflege- und Betreuungsbedarf – hat und im Hinblick auf diese und weitere Effekte erforscht werden sollte. Diese Effekte können und sollen nicht isoliert von den Bedürfnissen der pflegenden Angehörigen betrachtet werden. Die Studie SICHERHEIT hat deshalb beide Personengruppen in die Evaluation eingebunden.


Ausgewählte Studien und Übersichtsarbeiten

Ausgewählte Studien (Forschungsstand bis einschließlich 2014):
Ausgewählte Übersichtsarbeiten (Forschungsstand bis einschließlich 2014):
Ausgewählte Studien (Forschungsstand 2015 – 2017)
Ausgewählte Übersichtsarbeiten (Forschungsstand 2015 bis 2017)

 Zielvariablen

Die zu untersuchenden Zielvariablen beziehen sich sowohl auf Menschen mit Demenz als auch ihre Angehörigen. Das Forschungsdesign berücksichtigt zudem verschiedene moderierende Variablen (Merkmale).

Zielvariablen

 Zielgruppen der Untersuchung und Einschlusskriterien

Die zentrale Zielgruppe der Evaluation bildeten Menschen mit Demenz im frühen Stadium der Erkrankung. Eine weitere Zielgruppe waren pflegende bzw. betreuende Angehörige, die mit den Betroffenen im gemeinsamen Haushalt lebten oder für deren Versorgung zuständig waren. Eine Übersicht über alle Ein- und Ausschlusskriterien für die Studie SICHERHEIT finden Sie hier.


 Forschungsfragen und Kurzdarstellung der Ergebnisse

(detaillierte Ergebnisdarstellung hier)
  1. Können niederschwellige Technologien, die einen Beitrag zur Sicherheit leisten, zum Erhalt oder zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz im frühen Stadium der Erkrankung beitragen?
    Antwort
  2. Verändert der Einsatz niederschwelliger assistiver Technologien die subjektive Sicherheit von Menschen mit Demenz?
    Antwort
  3. Können niederschwellige assistive Technologien für mehr Sicherheit auch die Selbständigkeit von Menschen mit Demenz erhalten bzw. verbessern?
    Antwort
  4. Kann die Belastung pflegender bzw. betreuender Angehöriger durch niederschwellige assistive Technologien dauerhaft reduziert werden?
    Antwort
  5. Welchen Beitrag können niederschwellige assistive Technologien für den Erhalt bzw. die Verbesserung der Lebensqualität pflegender bzw. betreuender Angehöriger leisten?
    Antwort
  6. Kann mit Hilfe niederschwelliger assistiver Technologien ein längerer Verbleib der Betroffenen in der eigenen Häuslichkeit ermöglicht werden?
    Antwort
  7. Welche Impulse für weitere Forschung und Entwicklung liefert die Evaluation in der Studie SICHERHEIT?
    Antwort