ICT4AWE 2016

Best Paper Award für Forscherteam von Nutzerwelten auf der ICT4AWE 2016 in Rom

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Auf der internationalen Konferenz für Informations- und Kommunikationstechnologien für gutes Altern und e-Health, ICT4AWE 2016 in Rom, hat die Hochschule Düsseldorf ihre neusten Forschungsergebnisse präsentiert und sich mit Partnern aus den Niederlanden, Großbritannien, Finnland, Griechenland und den USA ausgetauscht. Dabei haben Dr. Alina Huldtgren, Fabian Mertl, Anja Vormann und Dr. Chris Geiger den Best Paper Award für ihr Paper “Reminiscence of people with dementia mediated by a tangible multimedia book”, welches im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Nutzerwelten entstanden ist, erhalten.

Nutzerwelten befasst sich unter Anderem mit der Steigerung der Lebensqualität sowie der Kommunikationsbereitschaft von Menschen mit Demenz mit der Hilfe von interaktiven digitalen Objekten. Hier, im Speziellen, mit einem der Objekte, einem interaktiven Buch über die Urlaubswelle nach Italien in den 50ern in Bild und Ton. Dieses wurde von Amelie Ritter und Jörn Hornig in mehreren Stufen nutzerzentriert im interdisziplinären Kurs “mediale Inszenierungen” von Frau Dr. Huldtgren und Frau Vormann entwickelt und anschließend in einer größeren Feldstudie im UX-Forschungsteam des Mirevi-Labors in den örtlichen Diakonien evaluiert.


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Symposium „Innovationen für Menschen mit Demenz“

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Tagesaktuelles Programm

Am 26. Februar 2016 präsentierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsschwerpunktes NutzerWelten der Hochschule Düsseldorf die Ergebnisse aus zwei Jahren Forschung und Entwicklung in den Studien SICHERHEIT und KOMMUNIKATION, in denen Menschen mit Demenz, Angehörige und Professionelle in die Gestaltung und Evaluation technischer Lösungen eingebunden waren.
Mehr als 100 Gäste, überwiegend aus Praxis und Wissenschaft, waren der Einladung zum Symposium „Innovationen für Menschen mit Demenz“ gefolgt. Mit dem Veranstaltungsort, dem St. Augustinus Memory-Zentrum in Neuss, hatte das Forschungsteam bewusst einen Ort gewählt, an dem langjährige Praxiserfahrung auf angewandte Forschung trifft und sich in neuen Räumlichkeiten der Einrichtung zu einer innovativen Synthese verbindet – einem Ort, an dem gelebt, gearbeitet – aber auch experimentiert werden darf.
In einer Mischung aus wissenschaftlichen Vorträgen, Ergebnissen konkreter (Eigen-)Entwicklung in Form innovativer technischer Objekte, einer Podiumsdiskussion sowie einem Rahmen, der genügend Zeit für einen konstruktiven Austausch bot, bestand nicht nur die Möglichkeit, Anregungen für weitere Forschung zu gewinnen, sondern auch neue Arten der Zusammenarbeit einzuleiten. Während des Symposiums bestand zudem die Gelegenheit, an einer Führung durch das Haus teilzunehmen und die im Rahmen des Projektes NutzerWelten initiierten raumgestalterischen Projekte (Themen- und Erlebniskabinette) zu besichtigen.
Das Team des Projektes NutzerWelten freut sich, in Form der unten zusammengestellten Dokumentation allen Teilnehmenden und Interessierten einen Einblick in die Veranstaltung geben zu können.

Impressionen
Eindrücke vom Symposium in 2 Minuten:

Begrüßung
Präsentation Dr. Andrea Kuckert-Wöstheinrich

Technische Innovationen für mehr Sicherheit
Präsentation und Video Prof. Dr. Manuela Weidekamp-Maicher
Präsentation und Video Dr. Marco Eichelberg

Innovation und Nutzerintegration – Gestalterische Lösungen (nicht nur) für Menschen mit Demenz
Video Holger Klapperich
Präsentation und Video Henrik Rieß

Förderung von Forschung und Entwicklung im Feld technischer Innovationen – auch für Menschen mit Demenz
Präsentation und Video Maxie Lutze

Auf dem Weg zu Technikinnovationen für Menschen mit Demenz – Ethik und Partizipation
Video der Podiumsdiskussion
 

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Symposium „Innovationen für Menschen mit Demenz“

Technik ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Trotz ihrer Allgegenwärtigkeit sind technische Innovationen stets ein Wagnis: Sie bergen Chancen und Risiken, entfalten Potenziale und Gefahren, eröffnen neue Wege und schaffen gleichzeitig Barrieren. Sie sind häufig ein unverzichtbarer und zugleich unausweichlicher Teil unserer Lebenswelt. Am häufigsten fungieren sie jedoch als Hoffnungsträger, insbesondere dort, wo es darum geht, Verlorenes zu ersetzen, (Un-)Mögliches zu schaffen sowie (Un-)Erreichbares zu realisieren. Diese Hoffnungen gelten ganz besonders für Menschen mit Demenz.

Welche Chancen und Potenziale als auch Risiken und Gefahren bergen neue Technologien für Menschen mit Demenz? Wie können und müssen Entwicklungsprozesse beschaffen sein, damit technische Innovationen die Lebensqualität Betroffener und ihrer Familien fördern? Wie sollten Bedürfnisse künftiger Nutzerinnen und Nutzer in die Gestaltung von Technik einbezogen werden und wie kann Politik diesen Prozess unterstützen?

Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich das Symposium „Innovationen für Menschen mit Demenz“, zu dem wir Sie im Namen des Projektes NutzerWelten ganz herzlich einladen möchten!

Das Symposium ist im Moment bereits ausgebucht. Bei Interesse an einer Teilnahme können frei werdende Plätze telefonisch oder per E-Mail angefragt werden. Sollten Sie an der Veranstaltung teilnehmen wollen und bisher keine Anmeldung vorgenommen haben, melden Sie sich bitte bei:

Prof. Dr. Manuela Weidekamp-Maicher
Tel.: 0211-4351-3377
E-Mail: manuela.weidekamp@hs-duesseldorf.de oder IMmD.nutzerwelten@hs-duesseldorf.de

Termin: 26. Februar, 9:30 Uhr bis ca. 15:15 Uhr
Veranstaltungsort: St. Augustinus Memory-Zentrum, Steinhausstr. 40, 41462 Neuss

Ansprechpartner:
Jochen Feitsch
Josef-Gockeln-Straße 9
40474 Düsseldorf
Tel.: 0176/70116985
E-Mail: jochen.feitsch@hs-duesseldorf.de

Prof. Dr. Manuela Weidekamp-Maicher
Universitätsstraße
40225 Düsseldorf
Tel.: 0211 – 4351-3377
E-Mail: manuela.weidekamp-maicher@hs-duesseldorf.de

Hier finden Sie das aktuelle Programm und den Veranstaltungsflyer.
Anmeldung online: http://nutzerwelten.de/de/anmeldung/
Anmeldung per E-Mail: IMmD.nutzerwelten@hs-duesseldorf.de

Wir freuen uns, Sie zu unserem Symposium begrüßen zu dürfen!

Veranstaltungsflyer

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Begleitende Evaluation der Studie SICHERHEIT geht in die zweite Phase

Die erste Phase der begleitenden Evaluation in der Studie SICHERHEIT nähert sich dem Abschluss. Während dieser Phase testeten private Haushalte vier Monate lang ein von der Hochschule Düsseldorf entwickeltes technisches System, das die Sicherheit in den eigenen vier Wänden verbessern soll. In den damit verbundenen Befragungen berichteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihre Erfahrungen mit der untersuchten Technik. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, ob die Nutzung moderner Technologien die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen verbessern kann und wie die Bedürfnisse älterer Nutzerinnen und Nutzer stärker berücksichtigt werden können. Das Team der Studie SICHERHEIT bedankt sich herzlich bei allen teilnehmenden Haushalten und allen Projektpartnern für die hervorragende Unterstützung!

Ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden gehört zu den wichtigsten Wünschen älterer Menschen. Selbständigkeit im Alltag und Sicherheit im eigenen Zuhause spielen dabei eine zentrale Rolle. In der zweiten Phase der begleitenden Evaluation beschäftigen wir uns mit der Frage, welche Bedeutung Selbständigkeit und Sicherheit für die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen haben. Um diese Frage zu beantworten werden zwei Befragungen im Abstand von vier Monaten durchgeführt.

Wir suchen Menschen mit beginnender Demenz, die in ihrem eigenen Haushalt – alleine oder mit ihrer Familie – leben und gemeinsam mit einer angehörigen Person an zwei Befragungen teilnehmen möchten!

Wenn Sie uns durch Ihre Teilnahme an den Befragungen unterstützen möchten, dann wenden Sie sich bitte an:

Annett Schmitz
Hochschule Düsseldorf
Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Universitätsstraße, Geb. 24.21
40225 Düsseldorf

Telefon: 0211.4351-3438
E-Mail:  annett.schmitz@hs-duesseldorf.de

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“Dank Technik länger zu Hause leben”

Unter dieser Überschrift berichtete die Rheinische Post am Montag, dem 22.06.2015, über das technische Sicherheitssystem, welches im Rahmen der Studie SICHERHEIT aktuell in privaten Haushalten getestet wird. Wir freuen uns über das öffentliche Interesse und die zahlreichen Anrufer, die sich daraufhin bei uns gemeldet haben!

Die Studie SICHERHEIT läuft noch bis Ende diesen Jahres. Der letzte Haushalt startet Anfang August 2015. Menschen mit beginnender Demenz und ihre Angehörigen, die sich für eine Teilnahme an der Studie interessieren, können sich weiterhin bei uns melden.

Der vollständige Artikel kann auch unter www.rp-online.de nachgelesen werden.

Dank Technik länger zu Hause leben.

Dank Technik länger zu Hause leben.

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Projekt “Erinnerungsspeicher” erhält Preis auf Konferenz

Vom 20.-22. Mai tagte in Lissabon in Portugal die internationale Forschungsgemeinschaft zum Thema „IT für gutes Altern und E-Health“ auf der ICT4AgeingWell Konferenz. Dr. Alina Huldtgren war dort vertreten, um die neuesten Ergebnisse aus der Studie „Kommunikation“  zu präsentieren. Die im Projekt „interaktive Erinnerungsspeicher“ zusammen mit Menschen mit leichter Demenz entwickelte Idee zu einer interaktiven Landkarte, die wichtige Lebensstationen des Betroffenen in einen zeitlichen und räumlichen Rahmen setzt und persönliche Erlebnisse als erzählte Geschichten festhält war Inhalt des Beitrags. Der Betroffene kann auch bei zunehmendem Gedächtnisverlusts durch das Einstellen einer Jahreszahl die Orte, die er zu dieser Zeit besucht hat, auf der Landkarte angezeigt bekommen und die erlebten Geschichten noch einmal anhören. Exemplarisch wurde für eine 95-jährige Bewohnerin des Dorothee-Sölle Hauses von den Studierenden Holger Wurbs, Danyel Kemali und Lukas Sauer in einem interdisziplinären Kurses der Fachbereiche Design und Medien unter der Leitung von Alina Huldtgren und Anja Vormann so eine Karte umgesetzt. In Gesprächen mit Pflegern des Hauses wurde das Konzept für die Erhaltung von Erinnerungen und gerade auch für die Anregung von Kommunikation zwischen Demenzkranken und Pflegern in der Biografiearbeit sowie zwischen Demenzkranken, z.B. im Rahmen von Betreuungsgruppen, als wertvoll bewertet und so erweitert, dass die Karte in einer digitalen Version auch mehrere Erzähler erfassen kann. So kann zum Beispiel leicht festgestellt werden, welche Personen die gleichen Orte besucht haben, was als Ausgangspunkt für einen Erfahrungsaustausch dienen kann.

Der wissenschaftliche Artikel mit dem Namen „Reminiscence Map: Insights to Design for People with Dementia from a tangible Prototype“ (zu finden unter Publikationen), der von Alina Huldtgren mit den Ko-Autoren Prof. Anja Vormann (FB Design) und Prof. Chris Geiger (FB Medien) auf der Konferenz eingereicht wurde, erhielt aufgrund des innovativen Ansatzes für neuartige Technik für Menschen mit Demenz, der wissenschaftlichen Ausarbeitung und der gelungen Präsentation die Auszeichnung “Bester Beitrag zur Konferenz“.

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Informationsveranstaltung am 30.04.2015 im zentrum plus Unterbilk

Alle Interessierten, die sich über die Studie SICHERHEIT informieren möchten, können sich kostenlos für unsere nächste Informationsveranstaltung anmelden!

Der Vortrag findet am 30.04.2015 um 15:00 Uhr im zentrum plus Unterbilk statt. Anmeldungen sind noch bis Dienstag, 28.04.2015, möglich. Bitte kontaktieren Sie Frau Wehrmeister telefonisch oder per E-Mail. Die Kontaktdaten finden Sie unter den Extra-Terminen im April.

Veranstaltungsort: AWO KV/zentrum plus Unterbilk, Siegstraße 2, 40219 Düsseldorf

Wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen!

Ihr NutzerWelten-Team

Info zp Unterbilk

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Forschungsschwerpunkt NutzerWelten an der Fachhochschule Düsseldorf feiert einjähriges Bestehen!

 Workshop mit Projekt- und Kooperationspartnern am 27. Februar 2015

 Über ein Jahr lang hat das interdisziplinäre Forscherteam des Forschungsschwerpunktes NutzerWelten, der durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW finanziert wird, an der Entwicklung innovativer gestalterisch-technischer Lösungen für Menschen mit Demenz gearbeitet. Das war ein Grund, die bisher gewonnen Ergebnisse zusammen mit einem Team aus Kooperations- und Projektpartnern zu diskutieren und zu reflektieren.

Für den 27. Februar 2015 waren Wissenschaftler/innen und Professionelle aus der Praxis der Arbeit mit Menschen mit Demenz eingeladen, sich insbesondere über den aktuellen Stand der bis Ende 2015 laufenden Vorstudien SICHERHEIT und KOMMUNIKATION zu informieren und über die Relevanz der Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung für Zwecke der Praxis zu beraten. Die Veranstaltung bot eine gute Gelegenheit zum Austausch, wobei das produktive Miteinander als wertvolles Feedback in die weitere Entwicklung der noch nicht gänzlich abgeschlossenen technischen Lösungen einbezogen werden soll.

Auf dem Programm standen sowohl Vorträge als auch Gelegenheiten für aktive Mitgestaltung in Gruppen. Nach einer Begrüßung durch die Projektleiterin, Prof. Dr. Manuela Weidekamp-Maicher (Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften), wurde der Stand der technischen Entwicklung in der Studie SICHERHEIT von Prof. Dr. Wolfgang Lux  (Fachbereich Elektrotechnik) vorgestellt. Das Team der Studie SICHERHEIT testet derzeit ein im Rahmen eines Vorprojektes (WieDAS) entwickeltes Basis-Sicherheitssystem in Haushalten von Menschen mit Demenz. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass es ein starkes Interesse an einer nutzerzentrierten Weiterentwicklung der eingesetzten Geräte für Bedürfnisse von Menschen mit Demenz gibt. In der begleitenden Evaluation, die durch den Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften durchgeführt wird, geht es um die Frage, welchen Einfluss Technik für mehr Sicherheit auf die Lebensqualität Betroffener und das Belastungserleben pflegender Angehöriger hat.

„Die Gewinnung von Menschen mit Demenz als Probanden für die 4-monatige Testung unseres Basis-Sicherheitspaketes ist vor allem eine Vertrauensfrage“, erklärte Annett Schmitz, Psychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt NutzerWelten, die in den teilnehmenden Haushalten sowohl Beratungsgespräche als auch Befragungen durchführt. Umso wichtiger ist der Kontakt zur Praxis, die es möglich macht, den Zugang zu Betroffenen und ihren Familie zu gewinnen. „Hier sei vor allem den Praxispartnern gedankt, die uns die Durchführung von Veranstaltungen für Selbsthilfegruppen und Multiplikatoren ermöglichen“, so die Forscherin.

Dr. Alina Huldtgren (Fachbereich Medien) stellte den aktuellen Stand des Entwicklungsprozesses in der Studie KOMMUNIKATION vor. In einem partizipativen Design sind gemeinsam mit Prof. Anja Vormann (Fachbereich Design) bisher sechs interaktive Erinnerungsobjekte als Speicher biografisch relevanter Lebensereignisse und -erfahrungen entstanden. Die beiden Forscherinnen haben ihre Prototypen in mehreren iterativen Prozessschritten zusammen mit Studierenden sowie Bewohner/innen und Besucher/innen des Dorothee Sölle Hauses der Diakonie in Düsseldorf-Oberkassel entwickelt. Die Projekt- und Kooperationspartner hatten während der Veranstaltung die Gelegenheit, im Rahmen einer moderierten Diskussionsrunde eine Rückmeldung zur Usability und potenziellen Einsatzmöglichkeiten der technischen Objekte zu geben.

Die Erarbeitung von Gestaltungskonzepten, welche die Wahrnehmung, die Orientierung und das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz in den Mittelpunkt stellen, wurden von Prof. Ton van der Laaken (Fachbereich Design) und seinen Studierenden vorgestellt. Ein Beispiel für raumgestalterische Lösungen für Menschen mit Demenz im Krankenhaus ist ein „unbewusstes Orientierungssystem“, „das das Innere der Räume in den Flur holt“ und so die langen Krankenhausflure strukturiert und die Orientierung im Raum erleichtert, so Professor van der Laaken, der bisher verschiedene Projekte mit seinen Studierenden für die im Mittelpunkt des Projektes NutzerWelten stehende Zielgruppe durchgeführt hat. Einige dieser Projekte sind von den Studierenden mittlerweile sogar real umgesetzt worden.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Ausblick, der damit verbunden war, Zukunftsperspektiven des Forschungsschwerpunktes NutzerWelten vorzustellen und zu sondieren. Prof. Dr. Christian Geiger (Fachbereich Medien) gab nicht nur einen Einblick in laufende Projekte, sondern ebenfalls in aktuelle Ausschreibungen und Programme, die für die weitere Entwicklung der gemeinsamen Arbeit von Interesse sind.

Die Forscher/innen zeigten sich sehr zufrieden mit dem großen Interesse an der Präsentation ihrer bisherigen Forschungsergebnisse. Nicht nur die Anregungen und die konstruktive Kritik seitens der Wissenschaftler/innen und Professionellen, sondern auch die angeregten Diskussionen können in die weitere Entwicklung technischer Lösungen einbezogen werden.

Kontakt:

Prof. Dr. Christian Geiger
Fachhochschule Düsseldorf
Fachbereich Medien
Josef-Gockeln-Straße 9
40474 Düsseldorf
0211.4351-824
Prof. Dr. Manuela Weidekamp-Maicher
Fachhochschule Düsseldorf
Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Universtitätsstr.
40255 Düsseldorf
0211.4351-3377

Weitere Informationen unter: www.nutzerwelten.de

 

 

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RP berichtet über den “Erinnerungsspeicher”

 

“Studenten entwickeln Erinnerungshilfen” betitelt die Rheinische Post heute einen Artikel über unser Projekt “Erinnerungsspeicher”, das in enger Zusammenarbeit mit dem Dorothee-Sölle-Haus der Diakonie Oberkassel über die letzten Monate ausgeführt wurde.  Die Vorstellung der Objekte kam offensichtlich bei Bewohnern, Betreuern sowie der Presse gleichermaßen gut an. Wir freuen uns natürlich sehr über diese Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und hoffen, dass so auch mehr Menschen neugierig auf unsere Arbeiten werden. Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich bei Frau Edinger, ihrer Nachfolgerin Frau Orthey und Herrn Wienß von der Diakonie, die das Projekt ermöglicht haben, sowie Frau Lua vom Demenzservicezentrum, die uns den Kontakt verschafft hat.

Unter diesem Link, lässt sich der gesamte Artikel online lesen: RP Online

 

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Wie fühlt man sich im Alter?

Im Rahmen der Charity-Wochen des bekannten Designcenters stilwerk zeigte das Deutsche Rote Kreuz Anfang Februar verschiedene Angebote im Kontext Demenz und Alter. Da wir im Rahmen von Nutzerwelten an ähnlichen Themen arbeiten, lag es nahe, im Vorfeld der Veranstaltung kurzfristig über gemeinsame Aktionen nachzudenken. „Da wir aktuell eine Abschlussarbeit im Bereich Alterssimulation betreuen, ist dies eine attraktive Möglichkeit, erstes Nutzerfeedback zu dem entwickelten Prototyp zu erhalten”, freuten sich Dr. Alina Huldtgren und Prof. Dr. Christian Geiger vom Fachbereich Medien über die Möglichkeit der Zusammenarbeit.

Roman Wiche, Student der Medieninformatik, entwickelt aktuell im Rahmen seiner Bachelorarbeit ein System, das die visuelle und akustische Wahrnehmung profilbezogen durch IT-Technologie verändern kann. Dazu nehmen zwei Kameras, die an einer 3D-Brille in Höhe der Augen montiert sind, das Gesehene auf und stellen es auf der Videobrille dar. Parallel werden Mikrofone außen an einem Gehörschutz befestigt und zu In-Ear-Mikrofonen weitergeleitet, die der Benutzer trägt. Durch diese seltsam anmutende Konstruktion kann der Düsseldorfer Student die aufgenommenen visuellen und akustischen Reize durch einen Computer verändern. So ist es einfach möglich, den Sichtbereich einzuschränken, bestimmte Tonhöhen auszublenden oder die Reize mit einer kleinen Verzögerung zum Nutzer weiter zu leiten. „So erlebt der Nutzer des Systems, wie sich Einschränkungen des Seh- und Hörsinns anfühlen”, erläutert Christian Geiger die weiterführende Idee dieses ersten Prototypen, „letztendlich möchten wir bestimmte Alltagssituationen so darstellen, wie jemand mit eingeschränkten körperlichen und eventuell auch kognitiven Fähigkeiten diese erleben könnte”. Dabei kommt es nicht so sehr auf die exakte Simulation an, sondern das System dient eher dazu, ein Verständnis für derartige Einschränkungen zu vermitteln.

Im stilwerk Düsseldorf konnten die Besucher diesen Prototyp und einen Alterssimulationsanzug mit einem Tremor-Simulator ausprobieren. Viele zeigten sich bereits von Roman Wiches frühem Prototypen sehr beeindruckt und bestätigten, dass man sich nun besser vorstellen kann, wie es sich anfühlt, wenn der Körper nicht mehr so mitmacht, wie man es von früher gewohnt ist. Sabine Jokl vom DRK freut sich über die gelungene spontane Kooperation und wünscht sich in Zukunft weitere Gelegenheiten zur Zusammenarbeit.

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